Bereits im Jahre 1835 bestellte das Stift eine eigene Feuerwache im Falle eines Gewitters. (4 Zimmerleute, 2 Maurer sind beim Portier postiert, wobei die Wartezeit außerhalb der regulären Arbeitszeit finanziell vergütet wird).Man könnte diese Feuerwache, welche im Jahre 1837 noch besser organisiert wurde, als sogenannte Pflichtfeuerwehr sehen.Im Jahre 1847 wurde vom Stift St. Florian eine pferdebespannte Spritze mit Saugrohr und Lederschläuchen angekauft und die Stiftsfeuerwehr auf freiwilliger Basis gegründet. Sie ist somit die älteste Feuerwehr Oberösterreichs.

1871

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In der Nacht vom 26. auf 27. März, Brand des Ziegeleistadel. Mangels technischer Mittel und entsprechender Ausbildung konnte der Brand nicht gelöscht werden. Dies war der Anlass, in St. Florian eine Marktfeuerwehr zu gründen.
Am 18. Juni ersucht die Gemeindevorstehung den Chorherrn des Stiftes Engelbert Mühlbacher, Statuten und eine Dienstordnung für die Feuerwehr zu erstellen.

1872

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Nach Genehmigung der Statuten durch die K&K – Stadthalterei in Linz im Mai erließ Bürgermeister Florian Banhuber einen Aufruf an die Marktbewohner. Er weist auf die Notwendigkeit einer Feuerwehr hin und fordert alle tüchtigen und opferwilligen Männer auf, beizutreten. Wer nicht in der Lage war, sollte durch eine Geldspende seinen Beitrag leisten.

1872

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Am 23. Juni  Konstituierung der Marktfeuerwehr.
72 Mann hatten sich gemeldet. Erster Hauptmann wurde der Chorherr Engelbert Mühlbacher und sein Stellvertreter der Baumeister Martin Breinesberger. Zur Ausrüstung gehörten eine Saugspritze, ein Wasserwagen, eine Schiebeleiter, fünf Steig- und sechs Dachleitern, eine Wagenspritze, vier Handspritzen, Saugschläuche, 218m Normalschläuche, Äxte, Beile, drei Hörner, Blusen und Helme. Die Anschaffung der Löschgeräte wurde durch Spenden, aber auch Theatervorstellungen finanziert.

1874

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Gründung eines Fonds für die geplante Feuerwehrmusikkapelle.

1875

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1. Juli:
 Das Stift überlässt den Hofrichtergarten der Gemeinde zum Bau eines Feuerwehrzeughauses und zur Errichtung eines Turnplatzes.

1879

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21. März:
 Die Gründung der Feuerwehrmusikkapelle.
7. September:  Anlässlich der Eröffnung des Linzer Volksfestes durch den Kaiser blieb der Hofzug in Enns stehen. Die Feuerwehr nahm mit 41 Mann am Empfang des Kaisers teil. Die Feuerwehrmusik war mit 11 Mann vertreten.

1895

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19. Mai:
 Bildung des 32. Bezirksverbandes mit der Feuerwehr Enns.
20. September:  Koordinierung der Marktfeuerwehr und Stiftsfeuerwehr aus praktischen Gründen. (Stiftsfeuerwehr wurde Filialfeuerwehr der Marktfeuerwehr). Den zweiten Hauptmannstellvertreter stellte die Stiftsfeuerwehr.

1896

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15. Oktober:
 Teilnahme am Begräbnis des Komponisten Anton Bruckner.

1898

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Die Feuerwehr St. Florian bildet am Bahnhof Asten – St. Florian bei der Durchfahrt des Sonderzuges mit der Leiche, der in Genf ermordeten Kaiserin Elisabeth, Spalier.

1900

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29. April:
  Bildung einer Sanitätsabteilung.

1901

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3. Mai:
Brand im Stiftsmeierhof (Schweinestall). Große Gefahr für die Wagnerei und den Brauhaustrakt.
An der Rettungsaktion beteiligte sich fast das gesamte Stiftsdienstpersonal, die Marktfeuerwehr sowie die Feuerwehren Enns und Ebelsberg.
24. Juli: Gründung der Feuerwehrfiliale Rohrbach.

1902

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15. März:
Auflösung der Feuerwehrmusikkapelle. Die Feuerwehr verpflichtet sich, für den zu gründenden Musikfonds 30 Gulden jährlich zu leisten.

1906

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Brand eines Strebepfeilers an der Nordseite der Stiftskirche.
Brandursache: Leichtfertige Handhabung einer Benzinlampe beim Löten.

1911

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16. Jänner:
  Küchenbrand im Stift: Es verbrannte fast die gesamte Kücheneinrichtung
Brandursache: Unvorsichtiges Ausschlagen – Reinigung der Pfeife.

1914

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14. April:
Brand in der Stiftstischlerei. Der Brand wurde von der Stiftsfeuerwehr noch rechtzeitig unterdrückt; leider fiel dabei ein Menschenleben zum Opfer.
Ursache: Unvorsichtigkeit mit einer Benzinlampe.
31. Juli: um 20:15 Uhr musste der Feuerwehrhornist Atzmüller zur Kundmachung der „Allgemeinen Mobilmachung“ bei der Johannes-Statue alarmieren.
5. August:  Bildung einer Rettungsabteilung, Beschaffung von Geräten für den Transport von Verwundeten vom Bahnhof Asten – St. Florian zum Krankenhaus.

1917

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28. September:
  Die Bezeichnung Feuerwehrkommandant wird auf Wehrführer geändert.

1920

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10. Oktober:
 Im Jahre 1920 kam es wieder zur Selbständigmachung der Stiftsfeuerwehr – Lostrennung von der Marktfeuerwehr.

1923

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20. März:
Ankauf einer Motorspritze der F.F. Markt St. Florian. Wegen der schlechten Straßenverhältnisse in St. Florian wurde von der Beschaffung einer Zugmaschine Abstand genommen.

1924

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Ankauf eines Rettungswagen (Pferdezug).

1926

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22. September:
 Wegen der Unregelmäßigkeiten bei der Pferdebespannung für die Motorspritze wurde nun doch für die Marktfeuerwehr ein Feuerwehrauto gekauft.

1927

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Anschaffung einer handbetriebenen Sirene. Sie ist heute noch im Turm am Dach des alten Gemeindegebäudes funktionstüchtig. Dadurch wurde die Alarmierung durch das Läuten der Glocke und durch den Feuerwehrhornisten hinfällig.

1936


5. Juni: Zugunglück auf der Westbahn bei Asten.

2. Juli:  Übernahme der neuen Motorspritze R25 durch die Stiftsfeuerwehr.

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1937

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3. und 4. Juli:
90 Jahre Bestandsjubiläum der Stiftsfeuerwehr mit Motorspritzenweihe der R50 der FF Markt, großer Schauübung und als Höhepunkt großer Festzug mit 22 Wagen.
15. Dezember:  In der behördlichen Feuerpolizeiordnung wurden die Feuerwehren aus dem Vereinsgesetz heraus genommen und zu Körperschaften erklärt.

1938

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17. Juli:
 Die beiden Feuerwehren Rohrbach und Bruck – Hausleiten werden aufgelöst und der Marktfeuerwehr angeschlossen.

1939

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25. Juni:
  Die Stifts- und Marktfeuerwehr veranstalten gemeinsam ein Seefest in St. Florian. Großer Erfolg bei einem Besuch von mehr als 2000 Leuten.
1. September: Gründung der HJ- (Hitlerjugend) – Feuerwehrgruppe. Sie war die erste im Raum Linz-Land.

24. Oktober: Aus der Freiwilligen Feuerwehr wurde eine Hilfspolizeitruppe. Die braunen Uniformen wurden durch blaue ersetzt, die Farbe der Fahrzeuge und Löschgeräte nun grün. Das Rettungswesen wurde von der Feuerwehr getrennt, trotzdem musste die Marktfeuerwehr den Rettungsdienst weiter ausüben.

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1940

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23. Februar:
 Die Stiftsfeuerwehr wird für die Dauer des Krieges wieder der Marktfeuerwehr angegliedert.
26. Dezember: Vereidigung aller Feuerwehrmänner unter 60 Jahren auf Adolf Hitler.

1942

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Ende 1942
wurden Frauen als Feuerwehrhelferinnen dienstverpflichtet, da sich der Personalstand infolge Einberufung zum Wehrdienst immer mehr verringerte.

1944

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Eine überörtliche Einsatzgruppe (OD9), bestehend aus den Feuerwehren Enns, St. Florian, Niederneukirchen, Neuhofen und St. Marien, wird gegründet.

1945

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6. Mai: Einmarsch der amerikanischen Truppen in den Markt und Stift St. Florian.

1946

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Munitionssprengungen im Forstholz verursachen immer wieder Waldbrände. So kam es am 11. Mai 1946 zu einem Waldbrand im Forstholz, wobei 6 Joch Grund = 300rm Holz vernichtet wurden. Bei der Löschaktion waren 17 Feuerwehren im Einsatz.

1947

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28. August:
Brand der Orgelbauwerkstätte im Stift. Diese ist total ausgebrannt.
19. September:  Auf Anordnung des Landesfeuerwehrkommandos – Einsatz bei Waldbrand am Schafberg.

1948

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Ein in St. Florian verbliebener Schlauchwagen wird von Ing. F. Linninger zu einem Tankwagen umgebaut.Foto4

1949

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Im Herbst wurde zwischen dem Feuerwehrdepot und der Stiftsmauer eine beheizbare Garage für das Tanklöschfahrzeug gebaut.

1950

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26. August:
Guss der Pummerin: Vor ca. 600 Leuten erfolgte der Anstich. Nach 10 Minuten gab ein Stützbalken der Verdämmung nach, die auf 1300 Grad erhitzte Glockenspeise floss aus und setzte die Zuschauertribüne in Brand. Die schon seit dem Vortag in Bereitschaft stehende Marktfeuerwehr konnte das Feuer in kürzester Zeit löschen.
4. September: 2. Guss der Pummerin

1952

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Spalierbildung an der Bundesstraße bei der Durchfahrt der Pummerin nach Wien.

1954

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8. Juli:
 Hochwasserkatastrophe durch die Überschwemmung der Donau und des Ipfbaches. Die Marktfeuerwehr stand 8 Tage ununterbrochen im Einsatz in St. Florian, Asten und Linz (Bachgasse, Asten Umspannwerk, Linz E-Werk und Viehverwertung)
Die Stiftsfeuerwehr war bei dieser Katastrophe auch in Linz (Stickstoffwerke, E-Werk) sowie in Goldwörth im Einsatz.

1956

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6. Mai:
  Erste Florianifeier der freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde St. Florian.

1957

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Großer Waldbrand im Forstholz. Die Löschaktion wurde durch die Sprengkörpermunition -Gefahr sehr erschwert. Es waren 7 Feuerwehren sowie der Entminungsdienst im Einsatz.

1961

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13. Oktober:
Brand eines Trafos in der Ziegelei. Konnte mit Feuerlöscher gelöscht werden.

1963

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6. Jänner:
  Brand im Stiftsmeierhof durch Brandlegung eines Schülers.

1965

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14. Mai – 17. Oktober:
Landesausstellung „Kunst der Donauschule“. Es wurde während der Ausstellung ein ständig besetzter Wachdienst eingerichtet – 3 Mann Tagdienst; 7 Mann Nachtdienst.

1968

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Notlandung einer jugoslawischen DC3 Transportmaschine.

1972

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September:
Schauübung am Ziegeleigelände anlässlich der 100-Jahr-Feier der Marktfeuerwehr.

1973

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17. März:
Großbrand im Stiftsziegelwerk St. Florian. Der Brand war an der Decke entstanden. Die Holzkonstruktion fing sofort Feuer. Bereits nach zwei Stunden konnte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen und die Gefahr für die umliegenden Häuser war gebannt.
Dank der Erkenntnisse der ein Jahr zuvor durchgeführten Schauübung konnte eine effizientere Brandbekämpfung durchgeführt werden.

1974

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01. Juli: Stadlbrand in der Stiftsstraße durch zündelnde Jugendliche mit Fackeln.
Im Stadl waren erhebliche Mengen an festen Brennstoffen gelagert, dadurch konnte sich das Feuer schlagartig ausbreiten und der Stadl geriet in Vollbrand.
Die Feuerwehren konnten nur mehr die umliegenden Wohnhäuser schützen.

1976

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17. September:
Brand in der Gasabfüllhalle im AGA – Werk Asten. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte eine Katastrophe verhindert werden. Die Marktfeuerwehr war mit ihren Fahrzeugen und 20 Mann am Einsatzort.

1978

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3. Oktober:
  Das Landesfeuerwehrkommando stationiert Geräte für den Katastropheneinsatz bei der Marktfeuerwehr.

1981

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21. Dezember, 15:45 Uhr:
Brand im landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Hiesmayr in Samesleiten. Durch das Auftauen einer Wasserleitung mit einer Lötlampe (Außentemperatur -20 Grad) geriet Stroh, das zur Wärmeisolierung im Neubau diente, in Brand. Der Brand breitete sich trotz raschem Einsatz auf den Dachstuhl des alten und neuen Haustraktes aus.

1984

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20. Mai:
  Eröffnung des Historischen Feuerwehrzeughauses im Meierhof des Stiftes.

1986

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Landesausstellung „Welt des Barock“ im Stift.
26. April: Verkehrsunfall auf der Ipf-Landesstraße Nähe Kreuzung Samesleitnerstraße.

26. Mai: Autobrand in Mickstetten.

1987


15. Februar:
Verkehrsunfall auf der Ipf-Landesstraße.

1988

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15. Jänner, 23.30 Uhr:
Brand eines PKW in der Garage eines Wohnhauses. Herr Mandl am Seisberg 19, hat bei seinem PKW die Benzinpumpe repariert und vermutlich durch Kurzschluss hat sich der Treibstoff entzündet. Eine Stichflamme schlug ihm ins Gesicht und setzte seine Kleidung in Brand. Beherzte Nachbarn rissen seine Kleider vom Leib. Er wurde mit schwersten Verbrennungen in das Krankenhaus eingeliefert.
22. April: Feuerwehrwahlen: Aus Altersgründen trat Herr Hirscher als Feuerwehrkommandant der Marktfeuerwehr zurück. Kommandant Hirscher hat die Wehr 30 Jahre hindurch mit größtem und selbstlosem Einsatz geführt und war immer auf ein gutes Einvernehmen mit der Marktgemeinde bemüht. Sein Nachfolger wird Herr Karl Pree.

1990

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23. Juni:
Durch einen Tankbruch sind giftige Säuren in der Firma Multicon in Enns ausgeflossen.
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26. Februar – 01. März:
Katastropheneinsatz in St. Florian: Ein Orkan mit Windspitzen bis 150 km/h raste über unser Land. In der Prandtauerstraße riss der Sturm das komplette dach eines Wohnblockes weg und schleuderte dieses auf einen Parkplatz, wo 20 Autos parkten und beschädigte diese schwer. Bei Familie Spaller in Enzing wurde durch den Sturm ein freistehender Stadel niedergerissen und auf die Straße geschleudert. Die Aufräumungsarbeiten nach diesem Jahrhundertsturm dauerten bis Anfang April.
19. Oktober. 20.00 Uhr: Säurealarm bei der Firma Hofmann & Neffe. Beim Entladen eines mit rund 800 Liter Monoethanolamin gefüllten Behälters floss durch einen gerissenen Einfüllstutzen ein Großteil des Mittels in den Werkskanal. Der Kanal konnte rechtzeitig abgesperrt werden.

30. September:  Übernahme des neuen Tanklöschfahrzeuges von der Firma Rosenbauer  Steyr 13 S 23- Allrad  TLFA 2000.

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1994

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Wohnungsbrand in der Wienerstraße 18. Durch einen in Brand geratenen Fernseher brannte das komplette Wohnzimmer aus.Brand Fernseher Wienerstraße

 14. April: Hochwasser in St. Florian.

02. August: Bauernhausbrand in Hofkirchen.

1995

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4. August:
  Brand bei der Firma Alu-Montan. Die Marktfeuerwehr musste die angrenzenden Feuerwehren zur Unterstützung anfordern.

26. November: Autobrand bei Zufahrt zum Gasthaus Weinbauer.

25. Dezember: Brandeinsatz bei der OKA – Dienststelle wo die Isolatoren zersprungen sind.

1996

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30. April – 02. Mai:
Katastropheneinsatz nach Unwetter. Die Feuerwehr musste Keller auspumpen und Vermurungen beseitigen.
Im Stift St. Florian findet in der Zeit von April bis Oktober die Landesausstellung „Vom Ruf zum Nachruf – Anton Bruckner“ statt.

10. Juni: Autobusbergung in Bruck bei Tödling

29. August: Verkehrsunfall in Rappersdorf.

02. November: Autobrand im Aichetfeld.

1997

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5. Juni:
  Großbrand bei der Firma Möbel Lutz. Alarmstufe 3 für die Feuerwehren der Umgebung. Bei Flämmarbeiten geriet das Dach des Neubaues in Brand. Bei diesen Ereignis waren 16 Feuerwehren im Einsatz.

2000

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8. Juli – 9. Juli:
OÖ Landesfeuerwehrbewerb in St. Florian. 1370 Gruppen aktiver Feuerwehrmänner und 910 Jugendgruppen nahmen an dieser Veranstaltung teil.

21. Oktober: Brand eines Stadels beim Gasthaus Weinbauer. Vermutlich durch ein zündelndes Kind begann der Stadel beim Gasthaus Weinbauer zu brennen. Der Stadel und der angebaute Weinkeller, sowie zwei PKW wurden ein Raub der Flammen. Die Feuerwehren der Alarmstufe 2 konnten das Wohnhaus zum Teil noch retten. Teile des Daches und drei Wohnräume brannten jedoch aus.

4. November: Schwerer Autobusunfall auf der A1 KM 162 Fahrtrichtung Wien. Ein Richtung Wien fahrender rumänischer Reisebus fuhr auf einen Kleinlastwagen auf. Der Bus rammte eine Lärmschutzwand und wurde durch diese aufgeschlitzt. 1 Fahrgast wurde bei diesem Unfall getötet und 17 weitere Personen schwer verletzt. In Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr und den Feuerwehren Asten, Raffelstetten, Ansfelden und Freindorf wurden die verletzten Personen geborgen und im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Asten versorgt.
29. November: Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen. Auf der Umfahrungsstraße Höhe Wohnbau 2000 waren ein Mitsubishi, gelenkt von Frau Waltraud S. und ein Ford Sierra, gelenkt von Herrn Christian G. frontal zusammengestoßen. Beide Insassen waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Mit unserer Bergeschere befreiten wir den Lenker des Ford Sierras und übergaben ihn dem bereits anwesenden Notarzt. Die Feuerwehr Rohrbach begann inzwischen mit der Bergung der schwerstverletzten Fahrerin. Erst nach ungefähr 40 Minuten gelang es uns die Lenkerin aus dem total deformierten Auto zu befreien.

2001

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6. Mai:
Fahrzeugweihe des neuen KDOA
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2002

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29. Juli:
Brand eines Reitstalls in Grünbrunn 25
Alarmierung durch Florian LFK um 21.18 Uhr. Alarmstufe 3 für die Feuerwehren von Niederneukirchen und Umgebung. Im Wirtschaftstrakt der Familie Schneckenreiter in Grünbrunn 25 brach aus unbekannter Ursache Feuer aus. Zwei vom Ausritt zurückkehrende Mädchen entdeckten das Feuer, ein Nachbar versuchte mit einem Feuerlöscher die Flammen zu bekämpfen. Er konnte jedoch das Ausbreiten des Feuers nicht mehr verhindern. Den herbeigerufenen Feuerwehren gelang es mit Hilfe der Nachbarn die eingestellten Pferde zu retten und auf eine Koppel zu treiben. Der Wirtschaftsteil des Hauses stand beim Eintreffen der Wehren bereits im Vollbrand. Da beim Gebäude keine Brandschutzmauern vorhanden waren, griffen die Flammen in weiterer Folge auch auf Teile des Dachstuhls im Wohnbereich über. Um 22.20 Uhr hatten wir den Brand unter Kontrolle. Es gelang den Feuerwehren einen Teil des Wohnbereichs zu retten. Die Niederneukirchner Feuerwehr war auch noch am nächsten Tag mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.Brand Grünbrunn25_1
12.-15. August: Hochwassereinsatz im gesamten Gemeindegebiet
Alarmierung durch Florian LFK um 8.45 Uhr. Erneuter Wassereintritt in die Tiefgarage in der Linzerstraße. Am Vormittag kamen dann laufend neue Meldungen von überschwemmten Kellern im gesamten Ortsgebiet. Gegen 11.30 Uhr trat dann der Ipfbach aus seinen Ufern. Zuerst wurde der Sportpark trotz seines neuen Hochwasserschutzes überflutet. Die Wassermassen kamen so rasend schnell, dass wir unsere in den Pumpenschächten befindlichen Pumpen nicht mehr einschalten konnten. In weiterer Folge wurde die gesamte Badstraße und Teile der Ipfbachsiedlung sowie der Zirkuswiese überflutet. Die Brücke bei der Thannstraße wurde von der Straßenmeisterei für den Verkehr gesperrt. Die Umfahrungsstraße war an mehreren Stellen nicht mehr befahrbar und ebenfalls gesperrt. Beim Gasthaus Pfistermüller stand das Wasser im gesamten Erdgeschoss bis unter die Fenster. Die Feuerwehr half den Bewohnern der Zirkuswiese beim Räumen der im Erdgeschoss liegenden Wohnungen. Gegen 16.00 Uhr ging der Pegelstand bereits wieder soweit zurück, dass die Feuerwehr mit den Aufräumungsarbeiten beginnen konnte. Wir begannen in der Badstraße mit dem Auspumpen der Keller. Um 23.15 Uhr hatten die Florianer Feuerwehren bereits sämtliche Keller der Badstraße ausgepumpt. Einsatzende an diesem Tag: 00.45 Uhr. 36 Mann waren am 12. August im Einsatz. Am Morgen darauf begann um 8.00 Uhr der nächste Einsatztag. 38 Feuerwehrmänner und ungefähr 20 freiwillige Helfer, die sich bei der Feuerwehr einfanden, begannen wieder mit den Aufräumungsarbeiten in der Badstraße, der Zirkuswiese und in der Thannstraße. Die Feuerwehr Rohrbach begann beim Gasthaus Pfistermüller mit dem Auspumpen der Keller. Bruck-Hausleiten pumpte im Sportpark den Keller aus. Am Nachmittag waren die Arbeiten in der Badstraße soweit fortgeschritten, dass sämtliche Männer zum Sportpark fuhren und dort halfen. Gegen 20.30 Uhr waren auch die Kabinen und Lagerräume des Sportparks vom Wasser befreit und die nassen Möbeln und Einrichtungsgegenstände ins Freie gebracht worden. Am 3. Einsatztag wurden die letzten Räume des Sportparks und die Lagerräume des Gasthauses Sportpark noch gereinigt. Die Feuerwehr Rohrbach begann mit dem Auspumpen der Kellerräume des Freibads und dem Ablassen des Wassers im Becken. Gegen Abend waren auch diese Arbeiten soweit abgeschlossen. 17 Mann der Marktfeuerwehr im Einsatz. Am 15. August befreiten wir noch die Garage in der Turnwiesen vom eingetretenen Wasser. 8 Mann der Marktfeuerwehr und 4 Mann von der Rohrbacher Feuerwehr wurden zu einem überregionalen Einsatz nach Ansfelden in die Gerberstraße beordert. Dort war eine Siedlung infolge eines Dammbruches komplett überschwemmt worden. Insgesamt wurden in diesen 4 Tagen von 91 Mann der Marktfeuerwehr 1342 Stunden in St. Florian geleistet.

3. Oktober: Verkehrsunfall in Mickstetten: Alarmierung durch Florian LFK um 7.57 Uhr. Ein Silowagen der Firma Fixkraft wich einem Müllwagen, der aus einer Einfahrt zurückfuhr, aus. Der Richtung St. Marien fahrende Silowagen kam von der Fahrbahn ab, stürzte in den Straßengraben und kippte um. Der Kraftstofftank des Silowagens wurde aufgerissen und es rann Diesel aus. Wir banden den ausfließenden Kraftstoff mit einem Ölbindemittel. Es gelang uns ungefähr 70 Liter Diesel aufzufangen, der Rest des Tanks versickerte im Erdreich. Ein inzwischen verständigter weiterer Silowagen war bereits eingetroffen und wir begannen die Ladung umzupumpen. Die Mitarbeiter der ebenfalls verständigten Wasserrechtsbehörde fanden sich inzwischen an der Unfallstelle ein. Mit 2 Spezial – Kranwägen wurde der umgestürzte LKW wieder aufgestellt. Anschließend wurde das kontaminierte Erdreich abgegraben.

19. November: Brand in der Altstoffsortieranlage in Asten: Alarmstufe 2 die Feuerwehren von Asten und Umgebung. In der ca. 400m² großen Halle bei der Restmüllsortieranlage brach ein Brand aus. 7 Feuerwehren der Umgebung gelang es ein übergreifen auf die unmittelbar gefährdete Anlieferungshalle zu verhindern. Die Restmüllhalle wurde jedoch ein Raub der Flammen.

24. Dezember: „Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 Fahrtrichtung Wien bei der Ausfahrt Enns“ lautete der Einsatzbefehl für die Astener Feuerwehren und die Florianer Feuerwehr am Heiligen Abend um 18.37 Uhr. Vermutlich infolge von Glatteis kam ein VW Golf von der Fahrbahn ab und wurde bei der Ennser Autobahnabfahrt von den Leitplanken aufgespießt. Die Leitplanke drang in Fensterhöhe in das Fahrzeug ein. Der Feuerwehr konnte die verunglückte Lenkerin rasch aus Fahrzeug zu bergen und dem Notarzt zu übergeben.

2003

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14. Jänner:
Brand eines Holztransportwagens im Gemering
Alarmierung durch Florian LFK um 13.32 Uhr für die Marktfeuerwehr. Bei Holzarbeiten im Wald hinter dem Zehetnerhof schlugen plötzlich Flammen aus dem vorderen Teil des sogenannten Rückewagens. Der Lenker, Herr Franz W., sprang vom Fahrzeug und verständigte die Feuerwehr. Bei der Zufahrt zur Einsatzstelle wurde bereits vom Einsatzleiter die Alarmstufe 1 ausgelöst, da sich das Fahrzeug mitten im Wald befand. Aufgrund der winterlichen Temperaturen und des starken Schneefalls der vorangegangenen Tage, gestaltete sich die Zufahrt zur Einsatzstelle und auch die Wasserversorgung äußerst schwierig. Beim Eintreffen am Brandort stand das Fahrzeug bereits im Vollbrand. Mit einem HD-Rohr gelang es uns, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Erst nach dem Einsatz eines Schaumrohres konnte „Brand aus“ gegeben werden. Der Brand dürfte laut Brandermittlern im Bereich der Hydraulikschläuche ausgebrochen sein. Einsatzdauer: 2,5 Stunden. 12 Mann der Marktfeuerwehr und 23 Mann der Feuerwehren Bruck Hausleiten, Rohrbach und BTF Stift im Einsatz.

13. Mai: Alarmierung um 13.19 Uhr von Florian LFK. Der Vizekommandant der Feuerwehr Rohrbach, welcher als erster an der Unfallstelle war, meldete den Unfall sofort an das Landesfeuerwehrkommando. „Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der Umfahrungsstraße Kreuzung Niederfraunleiten“ lautete dann die Meldung vom LFK für die Feuerwehren Rohrbach und Markt St. Florian. Herr Josef A.  aus Steyr wollte mit seinem Toyota in die Umfahrungsstraße Richtung Asten einbiegen. Er übersah dabei den Richtung Steyr fahrenden Mercedes von Frau Heidemarie O. aus Reichraming. Die beiden Fahrzeuge fuhren frontal zusammen und wurden durch die Wucht des Zusammenstosses von der Fahrbahn in Straßengraben geschleudert. Die Marktfeuerwehr rückte sofort mit dem Kommandofahrzeug mit Bergeausrüstung zur Unfallstelle aus. Die Feuerwehrmänner und zwei zufällig an der Einsatzstelle vorbeigekommene Ärzte bargen die vier verletzen Personen und übernahmen bis zum Eintreffen der Rettung und des Notarzthubschraubers die Erstversorgung der schwerverletzten Unfallopfer. Nach dem Abtransport der Verletzten unterstützen wir noch den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge. Einsatzdauer: 2 Stunden. 16 Mann der Marktfeuerwehr und 5 Mann der FF Rohrbach im Einsatz.

18. Juni: LKW Bergung in Tillysburg
Alarmierung durch Florian LFK um 15.17 Uhr. Ein LKW mit Anhänger der Spedition Transdanubia war von Tillysburg kommend in Fahrtrichtung St. Florian, kurz nach der Ortsausfahrt Tillysburg, bei einem Ausweichmanöver aufs Bankett gekommen. In weiterer Folge stürzte der LKW Zug über die an dieser Stelle ungefähr 2 Meter tiefe Böschung und blieb seitlich liegen. Der Lenker des Fahrzeuges blieb unverletzt. Die Gendarmerie verständigte darauf die Feuerwehr Enns zur Bergung des LKW Zugs. Mit Unterstützung der Marktfeuerwehr, der Feuerwehren Bruck Hausleiten und Asten gelang es, die Fahrzeuge mit Hebekissen so weit zu heben, dass unter dem Lastwagen Gurte zur Bergung befestigt werden konnten. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich jedoch weiter sehr schwierig, da die Straße so eng war, dass der Feuerwehrkran nicht in Position gebracht werden konnte. Erst als durch einen Bagger Erdreich abgebaggert wurde, um ein Ausfahren der Kranabstützung zu ermöglichen, konnte ein 90 Tonnen Kran der Firma Reitinger in Stellung gebracht werden und mit der Bergung begonnen werden. Der Kran hob das mit der Ladung von 5 Tonnen Karotten cirka 22 Tonnen schwere Fahrzeug und anschließend auch den Anhänger wieder auf die Straße. Nach der Absicherung der Unfallstelle wurde von der Feuerwehr Hausleiten noch die Fahrbahn gereinigt. Einsatzdauer: 6 Stunden. 5 Mann der Feuerwehr Enns, 7 Mann der Feuerwehr Asten, 9 Mann der Feuerwehr Bruck Hausleiten und 18 Mann der Marktfeuerwehr waren bei diesem Einsatz beschäftigt.
6. Juli: Bauernhausbrand in Grünbrunn 61
Alarmierung durch das Landesfeuerwehrkommando um 19.27 Uhr. „ Alarmstufe 2, Brand in Niederneukirchen, beim „Mair zu Hofkirchen“ lautete unser Einsatzbefehl. Die Marktfeuerwehr fuhr mit dem TLF 2000, dem TLF 4000 der Pumpe und dem Kommandofahrzeug zur Einsatzstelle. Das Objekt stand bei unserem Eintreffen bereits im Vollbrand, ein Retten des Wirtschaftsteiles war zu diesem Zeitpunkt bereits unmöglich. Das TLF 2000 übernahm sofort die Sicherung der Südseite zum Wohntrakt. Mit 2 C Rohren legten wir einen Wasservorhang über die Brandschutzmauer und verhinderten so das Übergreifen auf dem Wohnbereich. Ein Atemschutztrupp begann mit einem Angriff im Hof des Gebäudes. Das Kommandofahrzeug diente als Einsatzleitstelle und Atemschutzsammelplatz. Gegen 21.30 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte bereits wieder Abrücken. Das Feuer war soweit unter Kontrolle, dass die Anwesenheit der Pflichtbereichsfeuerwehr zur Brandwache ausreichte. Ein an das Objekt angrenzender Hühnerstall mit 38.000 Hühnern konnte vor den Flammen gerettet werden. 9 Feuerwehren der Umgebung, das Atemschutzfahrzeug aus Nettingsdorf und auch der Bezirkskommandant waren bei diesem Einsatz gefordert. Einsatzkräfte: 140 Mann der umliegenden Wehren. Die Marktfeuerwehr war mit 28 Mann bis 23.00 Uhr im Einsatz.
24. November: Brand einer Hackschnitzelheizung in Oberweidlham 5
Alarmierung durch Florian LFK um 5.27 Uhr. Alarmstufe 1 für die Florianer Feuerwehren. Durch einen Defekt bei der Hackschnitzelheizung der Familie W. begann das Hackgut zu brennen. Durch den raschen Einsatz eines Atemschutztrupps und der Verwendung eines HD Rohres konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Nachdem am Dachboden die Zufuhr der Hackschnitzel abgesperrt und so ein Nachrutschen des Hackgutes verhindert wurde, begannen die Einsatzkräfte den mit ca. 30m³ Hackschnitzel gefüllten Lagerraum auszuräumen. Für diese schwierige Aufgabe wurde leichter Atemschutz verwendet. Insgesamt wurden bei diesem Einsatz 18 Flaschen Atemluft und 13 Filter für den leichten Atemschutz verbraucht. Einsatzdauer der Marktfeuerwehr: 7 Stunden, 21 Mann im Einsatz. Durch Probleme bei der Alarmierung traf die Feuerwehr Hausleiten erst gegen 6.35 Uhr am Einsatzort ein.

2004

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7. Jänner:
Brand eines Traktors in Hofkirchen
Alarmierung durch Florian LFK um 16.01 Uhr. Alarmstufe 2 für die Feuerwehren von Hofkirchen und Umgebung. „Brand einer Maschinenhalle in Hofkirchen, Lanzenbergweg 1“ hieß unser Einsatzbefehl. Ein Traktor hat in der Maschinenhalle der Familie M. aus unbekannter Ursache zu brennen begonnen. Der Feuerwehr Hofkirchen gelang es durch ihren raschen Einsatz ein übergreifen auf die Halle zu verhindern. Vor dem Eintreffen am Einsatzort wurden wir bereits von der Einsatzleitung Hofkirchen verständigt, dass der Brand unter Kontrolle sei und unser Einsatz nicht mehr benötigt werde. Einsatzdauer: 1 Stunde 15 Minuten, 15 Mann im Einsatz.
21. Jänner: Bauernhausbrand in Niederneukirchen
Alarmierung durch Florian LFK um 9.12 Uhr. Alarmstufe 2 für Feuerwehren von Niederneukirchen und Umgebung. Vermutlich durch einen Defekt in der Futtermittelanlage brach bei Familie H. in der oberen Au, ein Brand im Dachgeschoss des Wirtschaftstrakts aus. Durch den raschen Einsatz der alarmierten Feuerwehren konnte ein übergreifen des Feuers auf den Wohntrakt und den im Erdgeschoss liegenden Schweinestall verhindert werden. Einsatzdauer für die St. Florianer Feuerwehr: 3 Stunden 25 Minuten. 15 Mann im Einsatz.
März: Neues Alarmierungssystem WAS in Betrieb genommen.
27. Juni: Verkehrsunfall auf der A1 Fahrtrichtung Wien
Alarmierung der Feuerwehren Asten und St. Florian durch Florian LFK um 4.25 Uhr. Verkehrsunfall auf der A1 Fahrtrichtung Enns auf der Höhe des Ennserberges. Der BMW von Herrn Elvis L. aus Steyr kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich, und kam am Dach liegend, wieder auf dem ersten Fahrstreifen der Autobahn zum Stillstand. Der verletzte Lenker konnte von der Rettung aus seinem Fahrzeug befreit werden. Die Aufräumungsarbeiten an der Unfallstelle wurden von der Feuerwehr Asten durchgeführt, sodass die Florianer Feuerwehr wieder einrücken konnte. Einsatzdauer: 50 Minuten, 17 Mann im Einsatz.
19. Oktober: Verkehrsunfall auf der Wolferner Landesstraße
Alarmierung durch Florian LFK um 21.08 Uhr für die Feuerwehren St. Florian und Rohrbach. Die Lenkerin eines Peugeot 306, Frau Christina R. aus Steyr, kam auf einer neu errichteten Baustelle der Wolferner Landesstraße von der Straße ab. Fahrtrichtung Steyr fahrend verlor sie nach dem Kreisverkehr beim Judenfriedhof die Herrschaft über ihr Fahrzeug uns stürzte in den Straßengraben, wo das Auto am Dach liegen blieb. Die Lenkerin konnte von den Einsatzkräften des Roten Kreuzes aus dem Fahrzeug geborgen werden. Unsere Aufgabe war die Ausleuchtung der Unfallstelle bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes. Einsatzdauer: 1Stunde, 26 Mann im Einsatz.

2005

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29. Jänner:
Kaminbrand Fernbach 5
Alarmierung durch Florian LFK um 10.35 Uhr. Alarmstufe 1 für die Florianer Feuerwehren. Herr Sebastian G. alarmierte die Feuerwehr, dass im Kamin Flammen zu sehen waren. Wir konnten nur feststellen, dass im Kamin Harz brannte, aber sonst war keine Gefahr erkennbar. Nach einer Kontrolle der Heizanlage und des Dachbodens konnten wir wieder einrücken. Einsatzdauer: 1 Stunde, 19 Mann im Einsatz.
Erneut Alarmierung durch Florian LFK um 16.57 Uhr. Herr G. stellte fest, dass die Decke über dem Kamin heiß wurde. 17 Mann fuhren wieder nach Fernbach 5. Wir entfernten den Putz am Plafond und sahen, dass die darunter liegende Holzdecke auf einer Fläche von ca. 1m² bereits glosste. Mit einem HD-Strahlrohr löschten wir die Glutnester, anschließend schnitten wir die angebrannten Träger aus der Decke. Einsatzdauer: 2,5 Stunden.

1. Mai: Fahrzeugweihe des neuen KDOA. das bisherige KDO wurde zu einem Keinrüstlöschfahrzeug umgebaut.

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7. Mai: Eröffnung der neuen Einsatzzentrale.

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15. Mai: Eingliederung der Stiftsfeuerwehr in die Marktfeuerwehr. 15 Mann der ehemaligen Stiftsfeuerwehr traten in die Marktfeuerwehr ein.
18. Mai: Fahrzeugbrand auf der A1 Fahrtrichung Wien
Alarmierung um 21.52 durch Florian LFK. Fahrzeugbrand auf der A1 Fahrtrichtung Wien lautete unser Einsatzbefehl. Bereits bei der Anfahrt zum Einsatzort stellten wir fest, dass das Fahrzeug, ein VW Kleinbus im Vollbrand stand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte bereits auch die Lärmschutzwand auf einer Länge von zirka 5 Metern. Zeitgleich mit unserem KLRF traf auch die Berufsfeuerwehr Linz am Einsatzort ein. Unter Vornahme eines HD Rohres und zweier Strahlrohre der Berufsfeuerwehr gelang es uns, ein weiteres Ausbreiten des Feuers entlang der Lärmschutzwand zu verhindern. Der Kleinlastwagen brannte jedoch vollständig aus. Nachdem die Flammen gelöscht waren, fluteten wir das Auto mit Schaum. Die Insassen des Fahrzeugs, eine deutsche Urlauberfamilie überstanden den Vorfall unverletzt.  Der Hund der Urlauber,  der in  Panik davonlief, wurde auf der Autobahn überfahren und konnte von uns  nur noch tot geborgen werden. Einsatzdauer: 2 Stunden, 33 Mann im Einsatz.
17. Juli: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A1 Höhe Enns
Alarmierung durch Florian LFK für die Feuerwehren St. Florian und Asten per Sirenenalarm. Der Einsatzbefehl lautete: „Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 Fahrtrichtung Wien vor der Ausfahrt Enns“. Bereits nach zweieinhalb Minuten rückte der technische Zug der Feuerwehr St. Florian zu Einsatzstelle aus. Die Feuerwehren Asten und St. Florian trafen zeitgleich an der Einsatzstelle ein. Den Einsatzkräften bot sich ein schwerer Verkehrsunfall, wobei die Lenkerin im Fahrzeug zwischen Fahrertür und Dach eingeklemmt war. Die Rettung der schwer verletzten Lenkerin erfolgte unter enormen Anstrengungen seitens der Feuerwehren, da die Leitschiene und Fahrzeugdach auf die Wirbelsäule der Lenkerin drückte und die Rettung der Person extrem erschwerte. Mit zwei Bergegeräten konnte die verletzte Person nach einer Stunde aus dem Fahrzeug befreit werden. Der eingetroffene Notarzthubschrauber flog die Patientin ins Krankenhaus. Die Feuerwehr St. Florian stand mit einem erweiterten technischen Zug und 26 Mann und die Feuerwehr Asten mit 3 Fahrzeugen und 28 Mann im Einsatz. Einsatzdauer für die Feuerwehr St. Florian: 1,5 Stunden.